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Die besten Apps für London Transport (damit du dich auf die schönen Dinge konzentrieren kannst)

ondon belohnt Neugierige, aber nur, wenn man nicht gerade auf eine Karte starrt und versucht herauszufinden, ob die Northern Line heute überhaupt fährt. Bei Hoofit führen wir jeden Tag Londoner und Besucher durch die Street-Art von Shoreditch, versteckte georgianische Plätze und die Geschichten hinter der Skyline der Stadt. Wir wissen also, wie man in London effizient von A nach B kommt, ohne dabei die interessanten Dinge dazwischen zu verpassen.

Hier sind die Apps, die wir tatsächlich nutzen, und wofür jede einzelne wirklich am besten geeignet ist.


Citymapper: deine All-in-one-Zentrale

Wenn du vor einer Reise nach London nur eine App herunterlädst, sollte es Citymapper sein. Die App bündelt alle Möglichkeiten, um ans Ziel zu kommen: U-Bahn, Bus, Zug, Leihfahrrad und zu Fuß. Die verschiedenen Optionen werden übersichtlich nebeneinander angezeigt, sodass du sie in wenigen Sekunden vergleichen kannst. Du kannst die App herunterladen, indem du auf das Bild unten klickst.

Was Citymapper besonders macht:

  • Nicht nur öffentliche Verkehrsmittel. Citymapper zeigt nicht nur die U-Bahn, sondern berücksichtigt auch Fahrdienste wie Uber und stellt sie deinen öffentlichen Verkehrsoptionen gegenüber. So siehst du auf einen Blick, ob ein Taxi schneller oder sogar günstiger ist.

  • Die „Cool-down“-Option. An einem schwülen Sommertag zeigt Citymapper Routen an, bei denen du eher mit einer klimatisierten Fahrt rechnen kannst. Ein kleines Detail, aber wirklich praktisch, wenn du viel unterwegs bist und nicht völlig verschwitzt ankommen möchtest.

  • Eine riesige Auswahl an Möglichkeiten. Von den drei Apps bietet Citymapper konstant die größte Auswahl an Routen und Verkehrsmitteln. Das macht die App besonders praktisch, wenn eine Verbindung ausfällt und du spontan umplanen musst.


Lade Citymapper for iOS im Apple App Store für iPhones oder Citymapper for Android im Google Play Store herunter.


Apple Maps oder Google Maps: am besten zu Fuß (und auch mit dem Fahrrad)


Für reine Wegbeschreibungen zu Fuß sind Google Maps und Apple Maps nur schwer zu schlagen, vor allem weil sie auf den meisten Smartphones ohnehin schon installiert sind. Apple Maps ist auf jedem iPhone vorinstalliert, während Google Maps auf Android-Geräten normalerweise bereits verfügbar ist. Beide Apps sind praktisch, um sich durch Londons Netz aus Straßen, Gassen und Mews zu bewegen, und bieten klare Wegbeschreibungen.


Ein paar Dinge solltest du wissen:

  • Die Fahrradrouten sind deutlich besser geworden. Eine Zeit lang waren die Fahrradrouten von Apple Maps in Großbritannien außerhalb einiger weniger Städte eher lückenhaft. Das hat sich geändert: Für London gibt es schon seit einiger Zeit detaillierte Fahrradrouten, und seit dem vergangenen Jahr bietet Apple eine vollständige Abdeckung für Großbritannien und Irland. Dazu gehören auch Hinweise auf steile Abschnitte und Strecken, auf denen du dein Fahrrad möglicherweise schieben musst.

  • Gut für A nach B, weniger gut zum Vergleichen. Beide Apps bringen dich zuverlässig von einer Adresse zur anderen. Sie zeigen jedoch nicht immer dieselbe Bandbreite an Kombinationen verschiedener Verkehrsmittel wie Citymapper. Wenn du mehrere Möglichkeiten für dieselbe Strecke vergleichen möchtest, ist Citymapper daher meist die bessere Wahl.


TfL Go: die App für Londons Verkehrsnetz

Bei TfL Go geht es weniger um die Frage „Wie komme ich dorthin?“ und mehr um „Was passiert gerade im Verkehrsnetz?“. Und genau dafür ist die App unverzichtbar.


Hier spielt sie ihre Stärken aus:

  • Der komplette Überblick über das Verkehrsnetz. Hier findest du die beste Übersicht über den U-Bahn-Plan und kannst sehen, wie das gesamte Netz gerade funktioniert, nicht nur deine eigene Route.

  • Details auf Stationsebene. Das ist die große Stärke der App. Stationen wie Camden Town oder Covent Garden können zu Stoßzeiten beispielsweise für den Zugang geschlossen sein oder nur über Treppen statt Rolltreppen oder Aufzüge erreichbar sein. TfL Go informiert dich darüber, bevor du den ganzen Weg dorthin gelaufen bist.

  • Live-Buszeiten an der Haltestelle. Wenn du bereits an einer Bushaltestelle stehst, zeigt dir die Funktion „Nearby“ schnell, welcher Bus als Nächstes kommt und wann. Das ist oft schneller, als eine Adresse in einer anderen App einzugeben.

  • Wochenendarbeiten und Sperrungen auf der Karte. Geplante Sperrungen und Bauarbeiten werden direkt auf der Karte angezeigt. So stehst du nicht plötzlich an einem Sonntag da und stellst fest, dass ein großer Teil der Strecke durch Ersatzbusse bedient wird.

  • Deine Zahlungen an einem Ort. Du kannst deine kontaktlosen Zahlungen oder deine Oyster-Zahlungshistorie direkt in der App überprüfen. Praktisch, wenn du die Ausgaben eines Tages nachvollziehen oder einfach den Überblick behalten möchtest.


Die detaillierte Navigation von A nach B funktioniert problemlos. Wenn es jedoch darum geht, eine Route von Grund auf zu planen, ist Citymapper nach wie vor das bessere Tool.




National Rail: am besten für Zug- (und Overground-)Verbindungen


Wenn deine Fahrt durch London London Overground, die Elizabeth Line oder National Rail umfasst, können diese Apps besonders hilfreich sein, um aktuelle Informationen zu den Zugverbindungen zu erhalten.


Die National Rail App ist praktisch, um aktuelle Abfahrten, Bahnsteige, Verspätungen und Service-Updates für National-Rail-Fahrten zu überprüfen. Sie kann auch bei der Planung von Fahrten mit London Overground und der Elizabeth Line hilfreich sein.


Auch die Trainline App zeigt aktuelle Zugverbindungen an und ist besonders nützlich, wenn du über London hinaus unterwegs bist. Zugtickets kannst du direkt über die App kaufen, auch für Fahrten zu Flughäfen und anderen Zielen außerhalb Londons.


Tipp: Wenn du ein Zugticket kaufst, lohnt es sich oft, auch die Website oder App des jeweiligen Bahnunternehmens zu überprüfen. Direkt beim Betreiber zu buchen, zum Beispiel bei Thameslink, kann etwas günstiger sein, da du möglicherweise Buchungsgebühren vermeidest.


TheHOOFIT-Fazit


Keine dieser Apps ist „die eine“. Sie funktionieren am besten als kleines Toolkit, bei dem jede App eine etwas andere Aufgabe übernimmt.


Citymapper eignet sich hervorragend, um verschiedene Optionen zu vergleichen und bei Störungen schnell umzuplanen. Apple Maps oder Google Maps sind praktisch für Fuß- und Fahrradrouten. TfL Go hilft dir dabei, den aktuellen Zustand des TfL-Netzes im Blick zu behalten, während National Rail besonders für Zug- und Overground-Verbindungen nützlich ist.


Und scheu dich nicht davor, mehr als eine App zu überprüfen, besonders wenn du dir beim besten Weg zu deinem Ziel nicht sicher bist. Wenn Apple Maps dir keine Route anzeigt, die sinnvoll aussieht, probiere Citymapper. Vielleicht findest du dort eine andere Kombination aus U-Bahn, Bus, Zug oder Fußweg, die besser funktioniert.

Sobald du dich daran gewöhnt hast, zwischen den Apps zu wechseln, wird Londons Verkehrsnetz deutlich einfacher zu navigieren. Und manchmal stellt sich heraus, dass die alternative Route sogar die interessantere ist.


Entdecke hier unsere London Urban Walking Tours: Camden, Chelsea & Kensington und East London.


Noch ein Tipp: Bevor du losfährst, lohnt sich auch ein Blick auf unseren Guide So bezahlst du für Londons öffentlichen Nahverkehr. Dort erfährst du, welche Zahlungsmöglichkeiten es gibt und was du beim Ein- und Auschecken beachten solltest.

 
 
 

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